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Wolfgang
Rumpf, Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst
Busch", ist gebürtiger Anhaltiner aus Bernburg. Er stand dort von
Kindesbeinen an auf der Bühne, da Theaterblut in seinen Adern
fließt (der Großvater war Beleuchter im früheren
Victoria-Theater in Bernburg). Später war er als Schauspieler und Regieassistent
in Annaberg, in Dresden-Radebeul - hier als Assistent des Schauspieldirektors
- und in Halle unter Vertrag. Eine Regieaspirantur am Deutschen Theater bei
Prof. Wolfgang Heinz lockte ihn schließlich nach Berlin. Nach seiner
Regieausbildung war er vorwiegend freischaffend als Regisseur tätig. Er
inszenierte als Gast an verschiedenen deutschen Bühnen, u.a. in Magdeburg, in Neustrelitz, in Halle sowie am
Berliner Friedrichstadtpalast in der Kleinen Revue. 1990 übernahm er die
Direktion des Berliner Satire-Theaters und Kabarett DIE KNEIFZANGE.
Im Sommer 1999 produzierte er gemeinsam mit Wolfgang Seppelt
in Berlin -Treptow IM WEIßEN RÖSSL als Open-Air-Produktion, welche
in seiner Inszenierung zu einem großen Erfolg wurde.
Im Februar 2000 übernahm er ebenfalls mit seinem Geschäftspartner
Wolfgang Seppelt die Direktion des
neugegründeten Berliner Kriminal Theaters. Dort inszenierte er die
Kriminal-Komödie DIE ACHT MILLONÄRE, den Agatha-Christie-Klassiker
DIE MAUSEFALLE (derzeit über 450 Vorstellungen), den Psycho-Thriller
GEFÄHRLICHE BESESSENHEIT, den Thriller von Edgar Wallace DER HEXER, den
Thriller ZWEI FREMDE IM ZUG von Patricia Highsmith
und im Sommer die Musikrevue DER MÖRDER IST IMMER DER GÄRTNER. Das
spannende Gerichtsdrama ZEUGIN DER ANKLAGE inszeniert er wegen der
großen Nachfrage zum zweiten Mal an diesem Haus. Seine jüngsten
Arbeiten sind DIE BEICHTE von Felix Mitterer, DIE ZWÖLF
GESCHWORENEN von Reginald Rose, VOR DEM FROST von Henning Mankell, DER
HUND VON BASKERVILLE, DER TOTMACHER, die Kriminalkomödie ARSEN UND
SPITZENHÄUBCHEN und ZEHN KLEINE Negerlein von Agatha Christie.
Wolfgang Rumpf ist Händelpreisträger ( Kunstpreis der Stadt Halle) und Ehrenmitglied des Berliner Kriminal Theaters.
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