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Die
1951 bei Berlin geborene Schauspielerin studierte an der
Kölner Universität Deutsch und Englisch, ehe sie erste
Bühnenaufgaben und Hospitanzen ans Schauspielhaus
Köln führten. Dort sammelte sie in TURANDOT ODER DER KONGRESS DER
WEISSWÄSCHER auch ihre ersten Spielerfahrungen.
Das Kölner WDR-Fernsehen holte die vielseitige Darstellerin noch im
selben Jahr in die Kultserie "Klimbim". Um das Handwerk "von
der Pike auf" zu erlernen, entschied sie sich 1973 für ein
vierjähriges Schauspielstudium an der Westfälischen
Schauspielschule Bochum. Seither ist Jutta Schröder eine
vielbeschäftigte Schauspielerin sowohl im Fernsehen als auch auf der
Bühne. Man sah sie u.a. in Serien wie
"Der Landarzt", "Der letzte Zeuge", "Praxis
Bülowbogen" und "Hinter Gittern". Theaterengagements
führten Jutta Schröder u.a. an das
Schauspielhaus Bochum, das Stadttheater Bremerhaven, die Bühnen der
Stadt Wuppertal und die Komödie Frankfurt und auf Tourneen durch
Deutschland, Österreich und die Schweiz. Anschließend wirkte sie
vier Jahre lang im Ensemble der Bühnen der Landeshauptstadt Kiel in
etlichen Rollen mit, u.a. im SOMMERNACHTSTRAUM als Hippolyta, in Grillparzers MEDEA in der Titelrolle, in
ORPHEUS IN DER UNTERWELT als Öffentliche Meinung und in Dürrenmatts
DIE PHYSIKER als Schwester Monika und Marthe Boll. Weitere mehrjährige
Bühnenengagements brachten sie an das Pfalztheater Kaiserslautern (u.a. Jelena in LIEBE JELENA SERGEJEWNA; Lady Capulet in ROMEO UND JULIA, die Prinzessin in Goethes
TORQUATO TASSO), an die Bühnen der Stadt Osnabrück (u.a. Olga in DREI SCHWESTERN; Marthe Schwerdlein
im URFAUST; Sophie in Goethes CLAVIGO; Elmire in
TARTUFFE; Lotte in Taboris JUBILÄUM). Nach ihrem
Umzug nach Berlin folgten Gastverträge in Brandenburg und am
Volkstheater Rostock (u.a. Polina
in DIE MÖWE). Auch am Berliner Renaissance Theater, am Theater Kosmos/
Festspielhaus Bregenz, auf Kampnagel in Hamburg und am Berliner Hebbel am
Ufer (in einem unkonventionellen Gemeinschaftsprojekt als Gertrud in Einar Schleefs GERTRUD) sowie am Theater Reutlingen konnte man
die mittlerweile freischaffende Schauspielerin erleben. Zu Jutta
Schröders "Herzensrollen" gehören die Mutter in Marsha Normans NACHT, MUTTER (Theater Reutlingen) und die
Figur des Max Gericke (ein
Schauspielerinnen-Monolog) in JACKE WIE HOSE von Manfred Karge.
Am Berliner Kriminal Theater spielt die begeisterte Ensemblespielerin im
Agatha-Christie-Klassiker DIE MAUSEFALLE, in MORD IM PFARRHAUS und in ARSEN UND
SPITZENHÄUBCHEN.
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