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Oliver Gabbert im Interview mit Michael Niekammer auf radioB2

24. September 2019


Der Tatortreiniger Oliver Gabbert zu Gast bei LEICHTER LEBEN auf ASTRO TV

18. September 2019


Intendant und Regisseur Wolfgang Rumpf stellt bei radio B2 seine aktuelle Inszenierung „Blutroter Waschgang“ vor

16. März 2019


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10. März 2019

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Schauspielerin VERA MÜLLER feiert 80. Geburtstag

Die Schauspielerin VERA MÜLLER feiert am 2. März auf der Bühne des Berliner Kriminal Theaters ihren 80. Geburtstag.

Vera Müller ist eine echte „Berliner Pflanze.“ Sie wurde am 2. März 1939 in Berlin geboren. Nach der Berufsausbildung als Technische Zeichnerin absolvierte sie die legendäre Schauspielschule „Max Reinhardt“. Erste Bühnenengagements führten die junge Schauspielerin an die Theater in Oberhausen, Dortmund, Darmstadt, Essen, Köln, Nürnberg, Hamburg und Bremen. In ihrer Heimatstadt spielte sie am Schillertheater, am Schlosspark-Theater, an der Freien Volksbühne, am Hebbel-Theater, am Theater des Westens, in der Akademie der Künste, an den Bühnen am Kurfürstendamm.

Im Fernsehen konnte man sie in der ARD-Erfolgsserie „Praxis Bülowbogen“ an der Seite von Günter Pfitzmann oder im ZDF in „Ein Heim für Tiere“ an der Seite von Michael Lech erleben.

Weiterhin arbeitet Sie erfolgreich als Synchronstimme unter anderem von Loretta Swit in der US-Serie „M*A*S*H“.

Über 1000mal spielte Vera Müller am Kleinen Theater am Südwestkorso in der Kultkömödie EINE NACHT IM ELYSEE die Rolle des Francois Mitterand.

Im Kabarett „Die Kneifzange“ an der Friedrichstrasse gehört Sie bis zur Schließung des Hauses im Oktober 2011 zum Ensemble.

Am Berliner Kriminal Theater ist Vera Müller in ARSEN UND SPITZENHÄUBCHEN als

Abby Brewster und in der Kriminalkomödie INSPEKTOR CAMPBELLS LETZTER FALL als raffinierte, verführerische sechsfache Gattenmörderin Lydia Barbent  zu erleben.

In dem Kriminalstück von Agatha Christie EIN MORD WIRD ANGEKÜNDIGT spielt Vera Müller eine der entzückenden, schrulligen alten Tanten in deren Haus ein Mord stattfinden soll. Ihren Geburtstag wird sie mit dem Ensemble von EIN MORD WIRD ANGEKÜNDIGT mit zwei Vorstellungen (Samstag, 2. März 2019 – 16:00 und 20:00 Uhr) auf der Bühne des Berliner Kriminal Theaters feiern.


Interview mit dem Bestsellerautor Sebastian Fitzek

BKT: Nach Seelenbrecher und Therapie kommt im September das dritte Stück von Ihnen auf die Bühne des Berliner Kriminal Theaters - schauen Sie sich die Stücke auch an?

SF: Ja, sehr gerne sogar. Ich finde es interessant, wie ein Regisseur meine Bücher versteht und inszeniert. Das ist ja noch einmal eine ganz andere Sichtweise. Und die Schauspieler des Kriminaltheaters setzen das großartig auf der Bühne um. Da sehe ich meine eigenen Figuren ganz anders lebendig werden. Ein tolles Gefühl!

BKT: Was ist Ihr Lieblings-Stück auf der Bühne? "Der Seelenbrecher" oder "Die Therapie"?

SF: Das ist so, als ob Sie mich fragen würden, welches meiner Kinder ich am liebsten habe.

BKT: Ihre Bücher sind sehr gruselig. Beim lesen Ihrer Bücher mache ich selber immer gerne viel Licht an und schaue, ob die Tür gut abgeschlossen ist. Haben Sie eigentlich Angst im Dunkeln?

SF: Im Dunkeln grusel ich mich eigentlich nicht, aber ich bin in anderen Situationen ein Weichei. Zum Beispiel fliege ich nicht so gerne. Ich hab zwar keine Flugangst, aber "Flugsorge", weil ich einfach nicht glaube, dass wir Menschen da oben hingehören. Und Psychofilme, da guckt meine Frau viel brutalere als ich.

BKT: Weshalb gruseln sich die Menschen so gern?

SF: Ich glaube, dass wir so unsere tiefsten Ängste verarbeiten. Die Leser beim Lesen und ich beim Schreiben. Psychologen sagen, dass das auch gut so ist.

BKT: "Passagier 23" spielt auf einem Kreuzfahrtschiff. Flugangst im Flugzeug: Wie verreisen Sie selbst?

SF: Ich fliege so wenig wie möglich. Inlandflüge eigentlich so gut wie nie. Da fahre ich lieber Bahn oder mit dem Auto.

BKT: Wie recherchieren Sie diese Details? Haben Sie eine Kreuzfahrt gemacht?

SF: Ja, ich war mehrmals auf einem Kreuzfahrtschiff und durfte dort sogar Lesungen halten. Und das, obwohl ich die Kreuzfahrtindustrie nicht sehr wohlwollend in "Passagier 23" darstelle. Aber mich hat ja auch noch keiner aus Berlin vertrieben, nur weil ich die Stadt regelmäßig mit Psychopathen bevölkere.

BKT: Auch in "Passagier 23" geht es um Kinder und Familie, genau wie in Ihren Büchern. Weshalb?

SF: Es heißt, dass jede große Geschichte in der Familie ihren Ursprung hat. Das ist kein Klischee, sondern eine Tatsache, die ja auch in der Psychotherapie eine große Rolle spielt. Und das Wichtigste innerhalb einer Familie sind nun mal die Kinder.

BKT: Was lesen Sie Ihren Kindern vor?

SF: Momentan „Jim Knopf“ von Michael Ende.

BKT: Welches Buch von Ihnen wird als nächstes dramatisiert?

SF: Das weiß ich noch nicht. Ich habe gehört, dass sowohl „Das Paket“ als auch „Flugangst 7A“ im Gespräch sind. Aber das sind bislang nur Gerüchte.